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Ca-AKG gehört aktuell zu den meistdiskutierten Supplements im Bereich Longevity und gesundes Altern. Während viele Wirkstoffe kommen und gehen, sorgt Calcium Alpha-Ketoglutarat aus einem guten Grund für Aufmerksamkeit: Es handelt sich nicht um einen exotischen Pflanzenextrakt, sondern um einen körpereigenen Stoff, der eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel spielt.

Alpha-Ketoglutarat ist ein Bestandteil des Zitratzyklus – also genau jener biochemischen Prozesse, mit denen unsere Zellen Energie produzieren. Mit zunehmendem Alter verändern sich diese Prozesse, und genau hier setzt das Interesse der Forschung an Ca-AKG an. Tierstudien zeigen bemerkenswerte Effekte auf Gesundheit und Funktionsfähigkeit im Alter, und erste Humanstudien liefern zumindest Hinweise darauf, dass dieser Ansatz auch für Menschen relevant sein könnte.

Gleichzeitig kursieren viele vereinfachte Aussagen, überzogene Versprechen und Marketingbotschaften. Dieser Artikel verfolgt deshalb ein klares Ziel: Ca-AKG nüchtern, verständlich und wissenschaftlich einzuordnen.

Du erfährst hier:

  • was Ca-AKG wirklich ist und wie es im Körper wirkt

  • was Studien tatsächlich zeigen – und was (noch) nicht

  • wie eine sinnvolle Einnahme aussehen kann

  • für wen Ca-AKG interessant sein könnte und wo Grenzen liegen

Ohne Hype. Ohne Heilsversprechen. Dafür mit Kontext, Praxisbezug und einer realistischen Einschätzung, ob Ca-AKG ein sinnvoller Baustein für Deine Gesundheit sein kann.

Ca-AKG: Warum dieses Supplement gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt

Wenn Du Dich mit Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Longevity beschäftigst, dann ist Dir Ca-AKG in den letzten Monaten ziemlich sicher mehrfach begegnet. Podcasts, YouTube-Videos, Biohacker-Blogs – überall wird Alpha-Ketoglutarat als eine Art „Missing Link“ im Alterungsprozess diskutiert.

Und genau hier ist es wichtig, kurz innezuhalten.

Denn Ca-AKG ist kein klassisches Trend-Supplement, das plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht ist. Alpha-Ketoglutarat ist ein körpereigener Stoff, der seit Jahrzehnten in der Biochemie bekannt ist – allerdings erst relativ spät in den Fokus der Longevity-Forschung gerückt ist.

Was den aktuellen Hype auslöst, sind vor allem drei Dinge:

  1. Sehr interessante Tierdaten, insbesondere aus Mausmodellen
  2. Erste Humanstudien, die zumindest Hinweise auf Effekte beim Menschen liefern
  3. Ein wachsendes Verständnis dafür, dass Altern nicht nur „Zeit“, sondern Biologie ist – und damit potenziell beeinflussbar


Nicht als Wundermittel, sondern als möglicher Baustein in einem größeren Gesundheits-Setup aus Bewegung, Ernährung, Schlaf und gezielter Supplementierung.

Wichtig: Dieser Artikel soll keine Heilsversprechen machen. Ziel ist Aufklärung, Einordnung und eine realistische Erwartungshaltung.

Warum Ca-AKG gerade jetzt relevant wird

Mit zunehmendem Alter verändern sich mehrere Prozesse im Körper gleichzeitig:

  • der Energiestoffwechsel wird ineffizienter
  • die Regenerationsfähigkeit nimmt ab
  • niedriggradige chronische Entzündungen nehmen zu („Inflammaging“)
  • Muskelmasse, Bindegewebe und metabolische Flexibilität lassen nach

Viele klassische Supplements zielen dabei nur auf Symptome ab. Ca-AKG hingegen wirkt – zumindest theoretisch – weiter oben im System, nämlich direkt im zentralen Stoffwechsel.

Genau das macht es so interessant für die Longevity-Forschung.

Ca-AKG verständlich erklärt: Was steckt biochemisch dahinter?

Was ist Alpha-Ketoglutarat (AKG)?

Alpha-Ketoglutarat (AKG) ist ein Zwischenprodukt des sogenannten Zitratzyklus (auch Krebszyklus genannt). Dieser Zyklus läuft in den Mitochondrien ab – also genau dort, wo unsere Zellen Energie produzieren.

Vereinfacht gesagt:

  • Nahrung → wird in kleinere Bausteine zerlegt

  • diese Bausteine → durchlaufen den Zitratzyklus

  • am Ende → entsteht Energie (ATP)

AKG sitzt mitten in diesem Prozess. Es ist also kein „exotischer Zusatzstoff“, sondern ein ganz normaler Bestandteil unseres Stoffwechsels.

Warum AKG mit dem Alter relevant wird

Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die AKG-Spiegel im Körper mit dem Alter abnehmen. Gleichzeitig nimmt die Effizienz vieler Stoffwechselwege ab, an denen AKG beteiligt ist.

AKG ist unter anderem verknüpft mit:

  • Energieproduktion

  • Stickstoff- und Aminosäurestoffwechsel

  • Umbauprozessen im Bindegewebe

  • Signalwegen, die Entzündung und Zellstress beeinflussen

Das erklärt, warum Forscher angefangen haben, sich zu fragen:

Was passiert, wenn man diesen Stoff gezielt wieder zuführt?

Warum Ca-AKG und nicht „normales“ AKG?

Reines AKG ist chemisch relativ instabil. Deshalb wird es als Calcium-Salz (Ca-AKG) supplementiert.
Das macht es:

  • stabiler

  • besser dosierbar

  • für den Körper praktikabler

In der bekannten Maus-Studie, die Ca-AKG überhaupt erst populär gemacht hat, wurde genau diese Form eingesetzt – daher auch der Fokus auf Ca-AKG in aktuellen Produkten.

Kurz zu Calcium (ohne Panik)

Ein häufiger Einwand lautet: „Aber Calcium ist doch problematisch?“

Wichtig hier:

  • Die Calcium-Mengen in Ca-AKG-Supplements liegen deutlich unter kritischen Bereichen, wenn korrekt dosiert

  • Für gesunde Menschen ohne Calcium-Stoffwechselstörungen ist das in der Regel unkritisch

  • Trotzdem: Qualität, Dosierung und Gesamtkontext zählen (darauf kommen wir später noch ausführlich)


Bis hierhin wissen wir:

  • was Ca-AKG ist
  • warum es biochemisch relevant ist
  • warum es gerade jetzt so stark diskutiert wird

Im nächsten Abschnitt gehen wir einen Schritt tiefer und beantworten die entscheidende Frage:

👉 Was passiert eigentlich im Körper, wenn wir älter werden – und warum passt Ca-AKG genau in dieses Bild?

Was im Körper beim Älterwerden passiert – und warum Ca-AKG hier ansetzt

Altern ist kein einzelner Prozess, sondern eine Kombination mehrerer biologischer Veränderungen, die sich gegenseitig verstärken. Genau deshalb greifen viele Einzelmaßnahmen zu kurz.

Zu den wichtigsten altersbedingten Veränderungen zählen:

1. Sinkende Effizienz der Energieproduktion

Mit zunehmendem Alter arbeiten die Mitochondrien weniger effizient. Das bedeutet nicht zwingend, dass man „krank“ ist – aber:

  • man regeneriert langsamer
  • Belastungen fühlen sich schneller anstrengend an
  • metabolische Flexibilität nimmt ab

Da Alpha-Ketoglutarat direkt im zentralen Energiestoffwechsel eingebunden ist, wird diskutiert, ob eine zusätzliche Versorgung altersbedingte Engpässe teilweise abfedern kann.

2. Chronische, niedriggradige Entzündungen („Inflammaging“)

Viele Menschen verbinden Entzündung mit akuten Schmerzen oder Krankheiten. Im Alter geht es jedoch oft um etwas anderes:

  • dauerhaft leicht erhöhte Entzündungsmarker
  • kaum spürbar, aber langfristig belastend
  • Zusammenhang mit Muskelabbau, Gefäßalterung, Insulinresistenz

In Tiermodellen wurde beobachtet, dass AKG-Gaben bestimmte Entzündungsmarker beeinflussen können. Das ist einer der Gründe, warum Ca-AKG nicht nur als „Energie-Supplement“, sondern als systemischer Modulator diskutiert wird.

3. Verlust von Muskelmasse & Struktur

Ab etwa dem 30.–40. Lebensjahr beginnt – ohne gezieltes Training – ein langsamer Abbau von Muskelmasse und -funktion. Gleichzeitig verändern sich:

  • Kollagenstruktur
  • Bindegewebe
  • Regenerationsgeschwindigkeit

AKG ist am Aminosäurestoffwechsel beteiligt und spielt eine Rolle bei Umbauprozessen im Körper. Daraus ergeben sich plausible, aber noch nicht abschließend bewiesene Effekte im Bereich Struktur & Regeneration.

Zwischenfazit

Ca-AKG adressiert nicht ein einzelnes Symptom, sondern liegt biochemisch an einem Punkt, an dem viele altersrelevante Prozesse zusammenlaufen.
Das erklärt, warum es aktuell so intensiv erforscht wird.

Ca-AKG

4) Die berühmte Maus-Studie: Warum sie so viel Aufmerksamkeit bekommen hat

Der große Durchbruch für Ca-AKG kam durch eine viel zitierte Tierstudie, in der Mäusen Calcium-Alpha-Ketoglutarat über das Futter verabreicht wurde.

Die wichtigsten Ergebnisse (vereinfacht):

  • Verlängerung der Lebensspanne (moderat, aber signifikant)
  • Stärkere Verlängerung der „Healthspan“ als der reinen Lebenszeit
  • Späteres Auftreten altersbedingter Gebrechlichkeit
  • Verbesserte Mobilität und körperliche Funktion im Alter

Besonders interessant war ein Konzept, das in der Longevity-Forschung immer wichtiger wird:

„Compression of morbidity“
→ weniger Krankheitsjahre am Lebensende, nicht nur „länger leben“

Genau dieser Punkt macht Ca-AKG so attraktiv:
Nicht das Ziel, 120 zu werden – sondern länger fit, beweglich und leistungsfähig zu bleiben.

Trotzdem: Tierstudie bleibt Tierstudie

So vielversprechend diese Ergebnisse auch sind, sie haben klare Grenzen:

  • Mäuse sind keine Menschen
  • Dosierungen sind nicht 1:1 übertragbar
  • Stoffwechsel unterscheidet sich deutlich

Die Studie liefert also keinen Beweis, sondern eine starke Hypothese, die weitere Forschung rechtfertigt.

Was sagen Humanstudien bisher wirklich?

Hier wird es wichtig, sauber zu trennen – denn genau an dieser Stelle entsteht oft Marketing statt Aufklärung.

Aktueller Stand beim Menschen

Typische Einschränkungen:

  • kleine Teilnehmerzahlen

  • keine großen, unabhängigen Langzeitstudien

  • teils fehlende Placebo-Kontrollen

Das bedeutet nicht, dass die Ergebnisse „wertlos“ sind – aber sie sind kein endgültiger Beweis.

Was man aktuell seriös sagen kann

✔ Ca-AKG ist biochemisch sinnvoll positioniert
✔ Tierdaten sind ungewöhnlich stark für ein Supplement
✔ Erste Human-Daten liefern Hinweise, aber keine Gewissheit
✖ Aussagen wie „verlangsamt sicher das Altern beim Menschen“ sind nicht belegt

Wie Ca-AKG im Körper wirken könnte – die Mechanismen verständlich erklärt

Bevor wir über Einnahme, Dosierung oder Produkte sprechen, lohnt sich ein genauer Blick auf die biologischen Mechanismen, die hinter Ca-AKG diskutiert werden.
Wichtig dabei: Wir trennen klar zwischen gut belegten Funktionenplausiblen Hypothesen und noch offenen Fragen.

6.1 Ca-AKG und der Energiestoffwechsel

Alpha-Ketoglutarat ist ein zentraler Bestandteil des Zitratzyklus – also genau des Stoffwechselwegs, über den Zellen Energie aus Nährstoffen gewinnen.

Was dabei relevant ist:

  • AKG ist kein Stimulus wie Koffein
  • es wirkt eher wie ein Baustein, der vorhandene Prozesse unterstützt
  • im Alter sinkt die Effizienz dieser Prozesse

Theoretisch bedeutet das:
Wenn im Energiestoffwechsel Engpässe entstehen, könnte eine zusätzliche Verfügbarkeit von AKG helfen, diese Prozesse stabiler ablaufen zu lassen.

Das erklärt, warum viele Anwender berichten:

  • subjektiv bessere Belastbarkeit
  • weniger „Energie-Einbrüche“
  • stabileres Leistungsniveau über den Tag

👉 Wichtig: Das ist keine Sofortwirkung, sondern eher ein systemischer Effekt, der sich – wenn überhaupt – über Wochen zeigt.

6.2 Entzündungsmodulation & „Inflammaging“

Ein besonders spannender Bereich ist der Zusammenhang zwischen AKG und altersbedingten Entzündungsprozessen.

Mit zunehmendem Alter steigt bei vielen Menschen eine:

  • chronische, niedriggradige Entzündungsaktivität
  • ohne akute Symptome
  • aber mit langfristigen Folgen (Regeneration, Gefäße, Muskulatur)

In Tiermodellen zeigte Ca-AKG:

  • eine Reduktion bestimmter pro-inflammatorischer Marker
  • gleichzeitig eine Verschiebung hin zu eher regulatorischen Entzündungssignalen

Das bedeutet nicht, dass Ca-AKG ein „Entzündungshemmer“ im klassischen Sinn ist.
Vielmehr geht es um eine Feinregulation des Immunsystems, die altersbedingt aus dem Gleichgewicht geraten kann.

6.3 Rolle im Aminosäure- & Stickstoffstoffwechsel

AKG ist eng verknüpft mit dem Aminosäurestoffwechsel, insbesondere bei:

  • Glutamat
  • Glutamin
  • Stickstofftransport im Körper

Diese Prozesse sind relevant für:

  • Muskelstoffwechsel
  • Regeneration
  • Gewebeumbau

Das macht Ca-AKG interessant für Menschen, die:

  • regelmäßig trainieren
  • sich von Belastung schneller erholen wollen
  • Muskelabbau im Alter entgegenwirken möchten

Aber auch hier gilt:
Ca-AKG ersetzt kein Trainingkein Protein und keine Kalorien – es kann höchstens unterstützend wirken.

6.4 Bindegewebe, Kollagen & Struktur – was ist realistisch?

Ein häufig beworbener Punkt ist der Zusammenhang zwischen AKG und Kollagensynthese.
Biochemisch ist das nicht aus der Luft gegriffen, denn:

  • AKG ist an Reaktionen beteiligt, die für Kollagen-Umbau relevant sind
  • diese Prozesse spielen eine Rolle für Haut, Sehnen, Bänder und Gefäße

Dennoch:
👉 Es gibt aktuell keine hochwertigen Humanstudien, die zeigen, dass Ca-AKG sichtbar Haut, Falten oder Gelenke „verjüngt“.

Was realistisch ist:

  • Unterstützung von Umbau- und Regenerationsprozessen
  • indirekte Effekte über bessere Stoffwechselbedingungen

Was nicht seriös ist:

  • Versprechen von „Anti-Aging-Effekten auf die Haut“

6.5 Epigenetik & biologisches Alter – spannendes, aber sensibles Thema

Ein weiterer Bereich, der viel Aufmerksamkeit bekommt, ist die Epigenetik – also die Frage, wie stark bestimmte Gene aktiv oder inaktiv sind.

Einige Humanstudien deuten darauf hin, dass AKG-haltige Supplemente:

  • epigenetische Altersmarker beeinflussen könnten

Das klingt spektakulär, darf allerdings sehr vorsichtig interpretiert werden, da:

  • Studiendesigns teilweise limitiert sind
  • Vergleichsgruppen fehlen
  • langfristige Effekte unklar sind

Fazit hier:

Interessanter Forschungsbereich – doch NOCH kein Beweis für „verjüngende Effekte“ beim Menschen.

Zusammenfassung der Mechanismen

Was Ca-AKG wahrscheinlich kann:

  • zentrale Stoffwechselprozesse unterstützen
  • altersbedingte Dysbalancen abfedern
  • Regeneration & Belastbarkeit indirekt fördern

Was Ca-AKG nicht ist:

  • kein Wundermittel
  • kein Ersatz für Lebensstil
  • kein Anti-Aging-Shortcut

Zwischenfazit:
Ca-AKG ist kein „Quick Fix“, sondern ein Supplement für Menschen, die bereits vieles richtig machen – und gezielt an den Grundlagen ihres Stoffwechsels arbeiten wollen.

Ca-AKG in der Praxis: Einnahme, Dosierung & sinnvolle Anwendung

Theorie ist wichtig – doch am Ende zählt die Praxis. Genau hier entstehen die meisten Fehler: zu hohe Erwartungen, falsches Timing oder minderwertige Produkte. Deshalb gehen wir das Schritt für Schritt durch.

7.1 Wie viel Ca-AKG ist sinnvoll?

Aktuell gibt es keine offiziell empfohlene Tagesdosis, da Ca-AKG kein Arzneimittel ist und Human-Langzeitdaten begrenzt sind. In der Praxis haben sich jedoch bestimmte Dosierungsbereiche etabliert.

Häufig genutzter Bereich:

  • ca. 1.000–2.000 mg Ca-AKG pro Tag
  • aufgeteilt in 1–2 Portionen

Warum nicht mehr?

  • höhere Dosen bringen keinen belegten Zusatznutzen
  • unnötig hohe Calcium-Zufuhr sollte vermieden werden
  • Longevity-Supplemente wirken eher langfristig und subtil

👉 Mehr ist hier nicht besser.

7.2 Einnahme: nüchtern oder mit Mahlzeit?

Beides ist möglich – entscheidend ist die Verträglichkeit.

Bewährte Optionen:

  • morgens nüchtern (für metabolisch flexible Menschen)
  • oder zu einer leichten Mahlzeit, wenn der Magen empfindlich reagiert

Viele Nutzer berichten, dass sie Ca-AKG:

  • morgens oder vormittags am besten vertragen
  • nicht unbedingt spät abends einnehmen (kein Muss, eher Erfahrungswert)

7.3 Täglich oder zyklisch einnehmen?

Auch hier gibt es keine harte Regel – aber eine bewährte Praxis.

Option 1: tägliche Einnahme

  • konstant
  • einfach
  • gut geeignet bei moderaten Dosierungen

Option 2: zyklisch

  • z. B. 8–12 Wochen Einnahme, danach 2–4 Wochen Pause
  • sinnvoll für Menschen, die generell zyklisch supplementieren
  • gibt dem Körper immer wieder „Reset“-Phasen

Beides ist vertretbar. Entscheidend ist Konsistenz, nicht Perfektion.

7.4 Kombination mit anderen Supplements

Ca-AKG wirkt nicht isoliert, sondern eingebettet in den Gesamtstoffwechsel. Deshalb kann eine sinnvolle Kombination hilfreich sein – sofern man es nicht übertreibt.

Häufig genannte Kombis:

  • mit Magnesium (für Energie & Nervensystem)
  • mit Omega-3-Fettsäuren (Entzündungsbalance)
  • mit Coenzym Q10 (Mitochondrien)
  • ggf. mit NAD-Vorstufen (für erfahrene Nutzer)

👉 Wichtig:
Ca-AKG ersetzt keine Basis wie:

  • ausreichend Protein
  • Krafttraining
  • Schlaf
  • Kalorienzufuhr

7.5 Für wen Ca-AKG besonders interessant sein kann

Ca-AKG ist kein „Muss“-Supplement für jeden. Besonders interessant ist es für Menschen, die:

  • gesund sind, aber präventiv denken
  • regelmäßig trainieren und Regeneration optimieren wollen
  • sich mit Longevity & biologischem Alter beschäftigen
  • bereits eine solide Basis aus Ernährung & Bewegung haben

Weniger sinnvoll ist es für:

  • Einsteiger, die grundlegende Lebensstilfaktoren ignorieren
  • Menschen, die schnelle, spürbare Effekte erwarten

7.6 Typische Fehler in der Anwendung

❌ zu hohe Dosierungen
❌ Erwartung eines sofortigen Effekts
❌ Billigprodukte ohne Analyse
❌ „Supplement statt Lebensstil“-Mentalität

Ca-AKG ist kein Ersatz für Grundlagen – sondern Feintuning.

Sicherheit, Nebenwirkungen & Kontraindikationen – was du wissen darfst

Bei Supplements, die mit „Longevity“ in Verbindung gebracht werden, ist ein nüchterner Blick auf Sicherheit besonders wichtig. Ca-AKG ist kein Medikament – aber auch kein harmloses Lifestyle-Gimmick. Eine realistische Einordnung hilft, es sinnvoll und verantwortungsvoll zu nutzen.

8.1 Ist Ca-AKG grundsätzlich sicher?

Alpha-Ketoglutarat ist ein körpereigener Metabolit. Das spricht grundsätzlich für eine gute Verträglichkeit. Auch in Studien – sowohl in Tiermodellen als auch in bisherigen Humanuntersuchungen – wurden keine gravierenden Nebenwirkungen berichtet.

Das bedeutet jedoch nicht:

  • „je mehr, desto besser“
  • „für jeden geeignet“

Wie bei allen Supplementen entscheidet der Kontext.

8.2 Mögliche Nebenwirkungen

Die meisten Anwender berichten über keine oder nur sehr milde Effekte. Gelegentlich beschrieben werden:

  • leichtes Magen-Darm-Unwohlsein
  • Völlegefühl bei Einnahme auf nüchternen Magen
  • selten: weicher Stuhl bei hohen Dosierungen

Diese Effekte lassen sich meist vermeiden durch:

  • Einnahme zu einer Mahlzeit
  • Reduktion der Dosis
  • Aufteilung auf zwei Portionen

8.3 Thema Calcium – realistisch betrachtet

Da Ca-AKG ein Calciumsalz ist, taucht häufig die Sorge auf, zu viel Calcium aufzunehmen.

Einordnung:

  • handelsübliche Ca-AKG-Dosierungen liefern keine extrem hohen Calcium-Mengen
  • problematisch wird Calcium vor allem bei:
    • sehr hoher Gesamtzufuhr
    • gleichzeitiger Einnahme weiterer Calcium-Supplemente
    • bestimmten Vorerkrankungen

👉 Wer bereits:

  • hoch dosiertes Calcium supplementiert
  • bekannte Nierenprobleme hat
  • zu Nierensteinen neigt

sollte Ca-AKG nicht unkritisch einnehmen und dies ärztlich abklären.

8.4 Für wen Ca-AKG nicht oder nur eingeschränkt geeignet ist

Vorsicht oder Rücksprache ist sinnvoll bei:

  • bekannten Nieren- oder Calciumstoffwechselstörungen
  • fortgeschrittener Nierenerkrankung
  • Einnahme von Medikamenten, die den Calciumhaushalt beeinflussen
  • Schwangerschaft & Stillzeit (mangels Daten)

Für gesunde Erwachsene ohne diese Faktoren gilt Ca-AKG bei moderater Dosierung als gut verträglich.

8.5 Qualität & Reinheit – ein unterschätzter Sicherheitsfaktor

Ein Punkt, der oft übersehen wird:
Nicht das Ca-AKG an sich ist das Risiko – sondern schlechte Produktqualität.

Problematisch sind:

  • fehlende Laboranalysen
  • Verunreinigungen
  • unklare Rohstoffquellen
  • unnötige Zusatzstoffe

Gerade bei langfristiger Einnahme sollte Qualität höchste Priorität haben.

Realistische Erwartungen: Was Ca-AKG leisten kann – und was nicht

Einer der wichtigsten Punkte zum Schluss ist die Erwartungshaltung. Denn Ca-AKG wird aktuell häufig entweder überhöht dargestellt – oder pauschal als „Hype“ abgetan. Beides greift zu kurz.

Was Ca-AKG nicht ist

❌ kein Wundermittel
❌ kein Ersatz für Training, Schlaf oder Ernährung
❌ kein garantierter „Anti-Aging-Effekt“
❌ kein Supplement mit sofort spürbarer Wirkung

Was Ca-AKG realistisch leisten kann

✔ langfristige Unterstützung zentraler Stoffwechselprozesse
✔ potenziell bessere Regenerationsbedingungen
✔ sinnvoller Baustein in einem präventiven Gesundheitskonzept
✔ interessant für Menschen, die bereits vieles richtig machen

Ca-AKG wirkt – wenn überhaupt – subtil, langsam und systemisch. Genau das macht es für manche uninteressant – und für andere hochspannend.

10) Fazit: Für wen Ca-AKG sinnvoll sein kann

Ca-AKG ist kein Supplement für jeden. Aber es ist auch kein reines Marketingprodukt. Die Kombination aus:

  • starker biochemischer Plausibilität
  • sehr interessanten Tierdaten
  • ersten, vorsichtig positiven Humanhinweisen

macht es zu einem der spannenderen Longevity-Supplements der letzten Jahre.

Wenn Du:

  • gesund bist
  • langfristig denkst
  • bereit bist, Grundlagen zu priorisieren
  • und Supplements als Feintuning siehst

dann kann Ca-AKG ein sinnvoller Baustein sein.

Transparenter Hinweis zum Produkt

Wenn Du Ca-AKG ausprobieren möchtest, empfehle ich ein Produkt, das:

  • laborgeprüft ist
  • eine saubere Deklaration hat
  • auf unnötige Zusatzstoffe verzichtet

👉 Das Ca-AKG, das ich selbst nutze und nach genau diesen Kriterien ausgewählt habe, findest Du hier.
Für Dich entstehen keine Mehrkosten, Du unterstützt damit meine Arbeit und weitere Inhalte wie diesen.

Healthbuddy Thorsten Schmitt
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