Gewicht optimieren

Teil 18: Säure-Base Haushalt

Im heutigen 18. und vorerst letzten Teil der Blogserie zum Thema Abnehmen erhältst du einige Informationen zum Säure-Base Haushalt. Viel Spaß beim lesen!

Säure-Base-Haushalt

Sicher hast du schon vom Säure-Base-Haushalt gehört. Er bezeichnet den ph-Wert verschiedener Flüssigkeiten deines Körpers. So haben z.B. Magensäure, Blut, Lymphe, Galle usw. alle unterschiedliche ph-Werte. Dein Körper ist bemüht, diese Werte in einem sehr kleinen Spielraum immer auf demselben Niveau zu halten.

Werbung vs. Wissenschaft, oder warum vieles dabei Missverständlich ist:

Viele Produkte werden als „basische Lebensmittel“ verkauft oder angepriesen, die den Säure-Base-Haushalt des Körpers regulieren zu können. Direkt ist dies nicht möglich. Wissenschaftlich und medizinisch gesehen können die Lebensmittel den ph-Wert nicht direkt beeinflussen. Wie du oben bereits gelernt hast, reguliert der Körper sich selbst.

ABER: Um den ph-Wert effektiv zu regulieren, benötigt dein Körper immer einen Ausgleich. Lebensmittel liefern verschiedene Bestandteile, die entsprechend „sauer“ oder „basisch“ verstoffwechselt werden. Sie liefern dem Körper Bestandteile, mit denen er wieder arbeiten kann, um deinen ph-Wert konstant zu halten. Bekommt dein Körper nun über einen längeren Zeitraum nur Nahrungsmittel, die sauer verstoffwechselt werden, benötigt er über diese Zeit viele Bestandteile, die entsprechend zum Ausgleich basisch wirken. Diese Bestandteile, meist Mineralien kann der Körper z.B. in den Knochen, oder im Bindegewebe, oder verschiedenen anderen Stellen einlagern und bei Bedarf abbauen. Diese Speicher sind natürlich nicht unbegrenzt groß.

Andersherum werden z.B. auch saure Abbauprodukte an verschiedenen Stellen wie den Faszien oder der Haut eingelagert. Um hier nicht zu tief in die Materie einzusteigen gilt für dich folgendes:

Viele Lebensmittel der „traditionellen Ernährung“ werden sauer verstoffwechselt, was ebenfalls deinen Stoffwechsel beeinträchtigen kann. Außerdem werden dadurch Entzündungen im Körper gefördert, welche ebenfalls deinen Stoffwechsel beeinträchtigen können. Du benötigst nun viele Lebensmittel wie Obst und Gemüse, aber auch verschiedene Getreidesorten oder auch Hülsenfrüchte, die basisch verstoffwechselt werden. Ebenfalls ist das Trinken von verschiedenen Kräutertees möglich, um deinen Körper basisch zu unterstützen. Alternativ kannst du auch verschiedene Mineralien zu dir nehmen, um deinem Körper zu helfen, die Reserven an basischen Mineralien zu schonen. Letztendlich hast du dadurch auch mehr Energie zur Verfügung, weil dein Körper weniger arbeiten muss.

 

Schlussworte:

Wie du siehst, können zum Abnehmen ganz viele Faktoren zusammenspielen, die im ersten Moment oft nicht ersichtlich sind. Bei dem einen Menschen können diese mehr, bei anderen weniger große Rollen spielen. Wie Eingangs bereits erwähnt, geht es nicht darum, in jedem Bereich perfekt zu sein und alles richtig zu machen. Ich möchte hiermit lediglich Ideen liefern, wieso du vielleicht keinen Erfolg beim Abnehmen hast. Im individuellen Einzelfall kann dir sicher ein Arzt, Ernährungsberater, Personal Trainer oder Coach hilfreich zur Seite stehen. Ich sehe das Thema Abnehmen nur als Teil der allgemeinen Gesundheit an – es ist eigentlich auch sehr einfach, sich in vielen Lebensbereichen gesund zu verhalten, was meist mehr ist als Bewegung und Ernährung oder eine schlanke, straffe Figur.

Hiermit wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem Projekt.

 

HIER findest du den ersten Teil der Blogserie.

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