Matcha Tee

Wie starte ich in den Tag – oder: Frühstück

Wie sieht denn mein Frühstück aus?

Fit, wach und dynamisch in den Tag zu starten ist mit dem richtigen Frühstück und einer guten Routine am morgen gar nicht schwer. Über Jahre hat sich bei mir eine Routine entwickelt, die für mich sehr gut funktioniert. Routine bedeutet nicht, dass ich täglich immer dasselbe mache oder esse nachdem ich aufgestanden bin. Es hilft mir aber, morgens gesund in den Tag zu starten und dabei richtig fit zu werden. Besteht dein Frühstück aus Dingen, die deinen Körper nur belasten und dir Energie rauben, ist es kein Wunder, dass du Stunden brauchst, um wach zu werden! Ein erholsamer ausreichend langer Schlaf vorausgesetzt, solltest du auch ohne Probleme fit in den Tag kommen.

Ob du ein Typ für Frühstück bist oder nicht, liegt an dir. Obwohl es früher hieß, dass ein Frühstück abnehmen begünstigen kann, gibt es dazu mittlerweile auch anders lautende Studien, die das Gegenteil zeigen. Letztendlich ist auch dieses Frühstück wieder sehr individuell.

Auf jeden Fall solltest du morgens aber mindestens 1-2 Gläser Wasser trinken, da dein Körper über Nacht viel Flüssigkeit verliert.

Doch wie sieht denn jetzt mein Frühstück bzw. meine Routine morgens aus?!

Direkt nach dem Aufstehen und Bad geht es in die Küche. Als erstes gibt es folgendes zu trinken:

  • 1/2 Limette, frisch ausgepresst
  • 1 große Prise Salz (hochwertiges Salz, z.B. Bambussalz, Himalaya-Salaz oder ein anderes nährstoffreiches Salz)
  • 1 TL Weizengras Pulver (oder Gerstengras, benutze ich beide im Wechsel bis der Beutel leer ist)

Alles zusammen in einem Glas Wasser gut verrühren und trinken. Diese nährstoffreiche Energiebombe versorgt mich direkt mit vielen Mineralien, die der Körper über Nacht verloren hat.

Währenddessen läuft der Wasserkocher, das heiße Wasser benötige ich für:

  • Matcha Tee
  • „normalen“ grünen Tee
  • Müslibasis

Nach dem Glas Wasser gibt es dann direkt eine Portion Matcha Tee. Dieser enthält viele Antioxidantien, Vitamin E und macht nochmal sehr gut wach.Matcha Tee zum Frühstück

Matcha Tee

 

 

Den normalen grünen Tee (ich benutze hier losen Tee aus dem Teeladen) gieße ich in einer Kanne auf und trinke diese über den tag verteilt (auch kalt). Oft gieße ich den Tee auch ein zweites Mal auf, was bei hochwertigem Grüntee problemlos möglich ist.

Danach geht es weiter an die Zubereitung meines Müsli bzw. das läuft direkt nebenher. Ein Müsli finde ich persönlich besser, da es mehr Möglichkeiten zur Variation bietet, immer anders schmecken kann und die Nährstoffe oft in größerer Menge vorhanden sind als in einem Frühstück aus Brot oder Brötchen (oder gar „Süßkram“).

Ich esse mein Müsli gerne als große Portion aus einem Suppenteller. Die Basis dafür ist:

Beides muss etwas aufquellen, daher überschütte ich dieses vor dem Matcha Tee schon mit heißem Wasser, rühre es kurz um und lasse es dann quellen, bis ich den Matcha Tee getrunken und den grünen Tee aufgegossen habe.

Danach geht es weiter mit dem Müsli. Auf die Mischung kommt obenauf:

  • 1 Tl-EL Eiweißpulver. Damit erhöhe ich einfach die Eiweißmenge im Müsli. Meist nutze ich Vanille, was mit den weiteren Zutaten sehr lecker zusammen passt
  • 1 TL-EL Lucuma Pulver. Neben einem fruchtigen Geschmack enthält Lucuma sehr viel Kalium, Eisen und Zink – alles Nährstoffe, die mein Körper für die tägliche Bewegung benötigt. Außerdem stärkt es die Abwehrkräfte. Da ich nach einem Test zu Lebensmittelunverträglichkeiten keine Banane mehr zu mir nehme, ist das eine gute alternative Kalium Quelle für mich.
  • 1 EL Hanfsamen (mal geschält, mal ungeschält). Enthält viele Ballaststoffe, Eiweiß und gesunde Fettsäuren
  • 1 EL Goji Beeren

Darauf kommt Obst, je nach Saison, Lust und Vorrat. Oft Heidelbeeren, Ananas, Pfirsiche, Äpfel (früher auch Bananen) usw. Alles in frischer Form.

Weiter geht’s mit dem eigentlichen Müsli. Hier nutze ich eine Mischung aus einzelnen Zutaten, die ich in einem großen Behälter etwa alle 2 Wochen zusammen mixe. Darin enthalten sind z.B.

  • Leinsamen geschrotet
  • Haferflocken (oder 5-Flocken-Mischung)
  • Quinoa Pops (oder Amaranth Pops)
  • Kokosflocken
  • verschiedene Körner (Kürbis, Sonnenblumen, …)
  • Haferkleie
  • Sojaflocken
  • Reisflocken
  • Weizenkeime
  • Trockenfrüchte (ab und zu und kleine Mengen, möglichst ungesüßt)

Die Zutaten variieren immer mal wieder, auch die Mengenverhältnisse mixe ich nach Gefühl. Dadurch habe ich Abwechslung im Geschmack in den Nährstoffen.

Davon mache ich mir einige Esslöffel in meinen Teller. Zum Abschluss kommt noch etwas zum „entstauben“, da das doch noch recht trocken ist, und zwar:

  • 1-2 EL Quark (auf Sojabasis)
  • 3-4 EL Joghurt (auf Sojabasis)
  • ca. 1 EL Leinöl (für die Omega 3 Versorgung sehr wichtig!)
  • Pflanzendrink (Hafer, Soja, Mandel,..) bis mir die Konsistenz zusagt.

Am Ende wird alles verrührt und ich habe ein tolles Frühstück!

Keine Sorge, das liest sich sehr komplex und aufwändig, ist aber mit etwas Routine in weniger als 10 Minuten erledigt. Also kein großer Zeitaufwand am morgen und dein Körper dankt es dir mit sehr viel Energie und einem langen Sättigungsgefühl!

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