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Abnehmen Serie Teil 4: Ausreden

Im heutigen 4. Teil meiner Serie (bzw. in Kürze komplett als Ebook) bekommt ihr viele Infos zu Ausreden. Diese liegen euch sicher früher oder später im Weg, manchmal auch unbewusst. Viel Spaß beim lesen!

Ausreden

Du wirst auf Ausreden stoßen! Nenne es „inneren Schweinehund“, „Komfortzone“, „Unterbewusstsein“ oder wie es dir beliebt. Aber du wirst immer wieder in Versuchung kommen, dein Ziel zu vernachlässigen. „Ach, das kann ich morgen ausgleichen“. „Heute gönne ich mir was Süßes, dafür gibt es morgen wieder nur Gemüse“ (Und was ist morgen?). „Ach, heute habe ich keine Zeit für Training, das erledige ich morgen“

Du siehst, einfache kurze Beispiele. Jeder Mensch hat dafür andere Ausreden parat, warum gerade JETZT eine gute Gelegenheit ist, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Du musst nicht alles 100% perfekt machen. Aber dennoch zählt jeder Tag, jede Stunde und ein Großteil von ca. 90% In Sachen Ernährung und auch Bewegung sollte dir helfen, in die richtige Richtung zu kommen. Der Klassiker unter den Ausreden ist natürlich die Zeit:

Ich habe keine Zeit zum Training.

Ich habe keine Zeit, um gesund zu kochen.

Heute ist doch ein Geburtstag (Feiertag, Party, …), da darf man doch mal ungesund essen…

 

Überlege dir am besten individuell für dich, welche möglichen Ausreden du haben könntest. Dann überlege dir, was du DAGEGEN tun kannst. Lege dir eine Strategie zurecht, wie du diesen möglichen Ausreden begegnen kannst. Beispiele:

„Ich habe heute keine Zeit zum Training.“

  • Dein Tag hat 24 Stunden! Eine halbe Stunde intensiv trainiert reicht schon und das sind nicht einmal 10% deines Tages. Und bis du dir Ausreden überlegst, warum du gerade keine Zeit zum Training hast, kannst du schon längst mitten drin sein!

„Ich habe keine Zeit, gesund zu kochen.“

  • Wie lange dauert es, bis Gemüse mit Couscous fertig ist? 10 Minuten? Reicht schon! Wie lange dauert es alternativ, zu einem Fast Food Restaurant zu fahren, dort zu überlegen, was du essen möchtest? Wahrscheinlich länger! Suche dir einige „Standard-Gerichte“ die gesund, schnell und einfach gehen. Dann bist du immer gewappnet und hast dennoch etwas Gesundes zu essen. Du weißt, dass du am nächsten Tag wenig Zeit haben wirst? Plane voraus und bereite dir etwas vor! Eventuell kannst du auch einfach die doppelte Portion kochen, was meist derselbe Aufwand ist wie eine Portion. Etwas Rohkost Gemüse und eine Handvoll Nüsse sind in 5 Minuten vorbereitet!

„Mein Chef hat mir ein wichtiges Meeting eingeplant“

  • Manche Umstände sind in der Tat schwer zu umgehen, wenn man nicht gerade arbeitslos werden möchte. Vielleicht findest du dann Kompromisse? Statt wie geplant 1 Stunde locker laufen zu gehen, kannst du vielleicht 20 Minuten als Intervall knackig trainieren? Das geplante Training muss ganz ausfallen? Kein Problem, wenn du entsprechend vorbereitet bist! Trage deine Trainingszeiten als Termin in deinen Kalender. Verschieben ist erlaubt, baue dir dazu möglichen Puffer ein. Absagen ist verboten! Beispiel:

Du trainierst Mo, Do, So jeweils 1 Stunde. Mittwoch und Samstag sind deine freien Tage. Nutze diese Tage, um im Notfall ein geplantes Training eines anderen Tages durchzuführen.

 

„Ich fühle mich heute nicht gut“

  • Bist du wirklich krank, oder kribbelt es nur etwas? Übertreibt dein „innerer Schweinehund“ mit der Ausrede? Bist du wirklich krank solltest du natürlich auf das Training verzichten. Ist es nur eine Ausrede, kannst du mit deinem Training beginnen und vielleicht etwas lockerer einplanen. Falls es nach 15-20 Minuten nicht besser wird, kannst du abbrechen. Oft wirst du aber bald merken, dass es sich gar nicht so schlimm anfühlt und du weiter machen kannst.

 

„Ich muss mich um meine Kinder kümmern“

  • Sicher, deine Kinder sind wichtig und müssen versorgt werden. Aber dennoch sind Kinder keine Ausrede, sich ungesund zu ernähren (auch Kinder benötigen gesunde Ernährung!) und schon gar nicht, auf Sport / Bewegung zu verzichten. Es gibt genügend alleinerziehende Mütter, die neben 2 Jobs und 2 Kindern noch Zeit für Sport finden. Auch diese hatte ich bereits im Personal Training und sind nicht frei erfunden 😉 Es ist alles eine Frage der Organisation! Wenn du möchtest, gibt es mittlerweile ein großes Angebot an „Mutter-Kind-Trainings“, bei denen der Nachwuchs ins Training integriert wird. Auch Laufen gehen kann den täglichen Spaziergang mit dem Nachwuchs problemlos ergänzen. Oder baue einfach einige Übungen zu Hause oder unterwegs ein. Du benötigst kein 2-Stunden-außer-Haus-Programm wofür du extra einen Babysitter engagieren musst!

 

 

HIER findest du Teil 1 der Serie

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